Patientenprogramme
Überblick
KFRM unterstützt drei miteinander verbundene Forschungs- und Programmbereiche zur Förderung des wissenschaftlichen Verständnisses in der Krebsimmunologie und zur Entwicklung innovativer Immuntherapie-Ansätze. Diese Aktivitäten werden in Zusammenarbeit mit qualifizierten medizinischen Einrichtungen durchgeführt und sind in einen breiteren klinischen und Forschungskontext eingebettet.
Personalisiertes Krebsimpf-Forschungsprogramm
Schwerpunkt ist die Forschung zu personalisierten Impfansätzen, die darauf ausgelegt sind, tumorspezifische Immunantworten auszulösen, die auf die individuellen molekularen Eigenschaften der Tumoren abzielen – einschließlich Darmkrebs (CRC), Bauchspeicheldrüsenkrebs (PDAC), Kopf-Hals-Tumoren (HNSCC), Prostatakrebs, Eierstockkrebs, Brustkrebs und Nierenkrebs.
Diese Ansätze werden innerhalb eines klinischen Forschungsrahmens von qualifizierten medizinischen Einrichtungen entwickelt und untersucht. Krebsforschung Rhein-Main e.V. unterstützt die wissenschaftlichen und forschungsbezogenen Aspekte dieser Aktivitäten.
Über 25+ Jahre Laborforschung am Krankenhaus Nordwest wurden diese Ansätze systematisch entwickelt und untersucht und tragen zum wissenschaftlichen Verständnis der Tumorimmunologie bei.

Sport- und Bewegungsprogramme (Klinischer Kontext)
Sport- und Bewegungsprogramme werden in einem breiten klinischen und wissenschaftlichen Kontext durchgeführt, um die körperliche Leistungsfähigkeit von Patienten unter onkologischer Therapie zu steigern, Nebenwirkungen zu minimieren und zu einer verbesserten Lebensqualität beizutragen.
Diese Programme werden von qualifizierten Sportwissenschaftlern durchgeführt und orientieren sich am aktuellen klinischen Wissensstand.
Krebsforschung Rhein-Main e.V. unterstützt das Sportprogramm als Teil ihres breiten Engagements für eine bestmögliche, ganzheitliche Patientenbetreuung nach individuellen Erfordernissen.

Adoptive T-Zell-Therapie-Studie (Geplante Prüfarzt-initiierte Studie)
DemnächstAufbauend auf langjähriger Forschung in der Tumorimmunologie wird eine Phase-I Prüfarzt-initiierte klinische Studie zur Evaluierung eines neuartigen adoptiven T-Zell-Therapie-Ansatzes vorbereitet.
Die Studie wird die Wirkung von T-Lymphozyten (T-Zellen) untersuchen, die durch vorherige Impfansätze aktiviert und unter GMP-kontrollierten Laborbedingungen stark vervielfältigt wurden. Die expandierten T-Zellen entsprechen den körpereigenen Immunzellen des Patienten ohne weitere genetische Veränderung.
Die klinische Studie greift Ergebnisse umfangreicher Laborforschung auf und überführt sie in das kontrollierte Forschungskonzept einer klinischen Studie. Krebsforschung Rhein-Main e.V. unterstützt die Vorbereitung und wissenschaftliche Entwicklung.
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